Buskampagne

am 16.05.2019 ist die säkulare Buskampagne "Schluss machen jetzt!" auf ihrer Deutschlandtour in Saarbrücken.

Wir stehen ab 12:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr vor dem Haupteingang der Europagalerie in Saarbrücken.

Im Laufe des Nachmittags wird der Bus für eine etwa einstündige Rundfahrt durch Saarbrücken seinen Standort verlassen. Wir werden aber dennoch für Gespräche und Diskussionen an einem Stand weiter vor der Europagalerie ausharren.

Abends haben wir um 19:00 Uhr eine Abendveranstaltung mit Dr. Michael Schmidt-Salomon in der Breite 63
soziokulturelles Zentrum in Saarbrücken-Malstatt.
Breite Straße 63
66115 Saarbrücken

Monatlicher Stammtisch


Nach dem Hickhack mit dem Café de Paris hat sich nun ein fester Ort und Termin für den gbssaar-Stammtisch etabliert.

Wann: jeden 1. Mittwoch im Monat ab 19:00
Wo:
im "Hendriks" (hieß früher "Im Viertel")
Blumenstraße 17 (Ecke Försterstraße)
66111 Saarbrücken
Sollte der erste Mittwoch auf einen Feiertag fallen, so verschiebt sich der Stammtisch auf den zweiten Mittwoch.
mit humanistischen Grüßen
Monika Müller

Kirchenrepublik Deutschland?


Kirchenrepublik Deutschland?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Carsten Frerk


Ort:


Vortragssaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Futterstraße 17-19
6611 Saarbrücken

Zeit:


Do 28.09. 18:00 Uhr


Eintritt frei

Vereinsgründung 19.10.2015

Liebe Freund*Innen der Aufklärung und des evolutionären Humanismus! 

Wie bereits per Mail angekündigt, findet die

Gründungsveranstaltung der gbs Saar als e.V.

am Montag, den 19.10.2015 um 19:00 Uhr

in den Räumen der Peter-Imandt-Gesellschaft
(Futterstr. 17-19, 66111 SB)

statt.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen, damit die Vereinsgründung möglich ist. Bitte kommt auch, wenn ihr nicht vorhabt, euch zeitlich intensiv zu engagieren.
Wir brauchen wirklich jede Stimme für die Wahl des Vorstands etc.

Ihr könnt den Verein danach auch als stille*r Förder*in unterstützen, beispielsweise durch einen freiwilligen Beitrag ;)

Wir sehen uns dann!

Es grüßt euch herzlich,

Julia Bernarding

KEIN JOB FÜR MARIA? -- Kirchliches Arbeitsrecht als dritter Weg?

Zeit: Donnerstag, 1. Oktober um 19:30 Uhr

Ort: Saarbrücken Schlosskeller


Die sozialen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft gelten als Beleg für die wichtigen karitativen Funktionen, die die Kirchen in unserer Gesellschaft erfüllen. Viele dieser Aufgaben werden überwiegend aus Steuergeldern bestritten, wobei der Einfluss des Staates bei der Gestaltung der Arbeitsverhältnisse hinter dem der Kirche zurück bleibt. Kritiker bemängeln, dass ein eigenes kirchliches Arbeitsrecht Grundrechte der Beschäftigten einschränkt, da z.B. kein Streikrecht und keine Tarifverträge bestehen. Wie das kirchliche Sonderrecht entstand und sich für die Beschäftigten der Kirchen darstellt, verdeutlichen unter der Moderation von Peter Tiefenbrunner:
- INGRID MATTHÄUS-MAIER (Ex-MdB und Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung)
- MATHIAS MÜLLER, KODA des Bistums Trier (AG Seite)
- ANDREA HOFFMANN-GÖRITZ, KODA des Bistums Trier (AN Seite)
- BERNO SCHUCKART-WITSCH, VERDI – Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
Statement: Thomas Müller, Geschäftsführer VERDI Bezirk Region Saar Trier
Eine Veranstlaltung der Peter-Imandt-Gesellschaft / Rosa-Luxemburg-Stiftung Saarland (Futterstr. 17-19, 66111 Saarbrücken, Tel. 0681-5953892) in Kooperation mit der gbs Saar. 

Vortrag von David Bardens am 16.5.2015

100.000 Euro für den Beweis der Existenz des Masernvirus -- im Ernst?!?

Eine Veranstaltung der GWUP -- Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften

Referent: Dr. David Bardens

Samstag, 16. Mai 2015, 19:00 Uhr
Filmhaus, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken

Info: 01715361370

Eintritt frei

Viele lebensbedrohliche Infektionserkrankungen sind in den industrialisierten Ländern weitgehend zurückgedrängt worden und haben dadurch ihren Schrecken verloren. Dies schafft Raum für eine große Impfgegnerszene, die behauptet, Impfungen seien unnötig, gesundheitsschädlich und eine reine Goldgrube für Pharmaunternehmen.
Verunsicherte Eltern, die im Internet das Wort "Impfen" googeln, stoßen auf so manch absonderliche Impfgegnerseite. Zum Beispiel auf die des Biologen Dr. rer. nat. Stefan Lanka -- einem Biologen, der behauptet, es gäbe gar keine pathogenen Viren und Bakterien. Er ist sich seiner Sache dermaßen sicher, dass er 100.000€ auf den Beweis der Existenz des Masernvirus ausgelobt hat. Was passiert, wenn man solche Impfgegner beim Wort nimmt und den Geldbetrag vor Gericht einklagt, um ihn für Impfungen in Entwicklungsländern zu spenden?
Die Impfraten in Deutschland sind gefährlich niedrig und immer wieder kommt es zu Ausbrüchen von vermeidbaren Erkrankungen, zum Beispiel im Umkreis von Waldorfschulen. Wieso gelten die Masern in Skandinavien als ausgerottet und was kann man tun um die Impfraten in Deutschland zu erhöhen? 
   Aus der Perspektive eines Arztes in Schweden gibt David Bardens Anregungen, wie man gegen Impfgegner und Impfmüdigkeit vorgehen kann.

Pro Choice Aktionsbündnis — Gegendemo Piusbrüderschaft

Zeit:  Mittwoch, 1.10.2014 

Ort:  St. Johanner Markt, 66111 Saarbrücken 


Am 1.10.14 um 18:30 Uhr treffen sich die fundamentalistischen Frauenrechtsgegner*innen der Piusbrüderschaft wie jedes Jahr vor der Beratungsstelle von pro familia Saarbrücken zu ihrem so genannten "Marsch für das Leben". Sie sprechen Frauen das Recht ab, über ihren eigenen Körper selbst bestimmen zu können und bezichtigen alle Frauen, die einen LEGALEN Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, als Mörderinnen! 

Wir rufen also alle, die der Meinung sind, dass die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft von jeder Frau persönlich getroffen werden muss, auf, sich an der Gegendemonstration lautstark zu beteiligen!!


Bundesweiter Aktionstag gegen die Todesstrafe

Demonstration in der Saarbrücker Innenstadt

Samstag, 10. Mai 2014, 13 Uhr
St. Johanner Markt, Saarbrücken






Die Evolutionären Humanisten Trier e.V. und das Internationale Komitee gegen Todesstrafe rufen zu einem bundesweiten Aktionstag gegen die Todesstrafe am 10. Mai 2014 auf. Sie hoffen auf die Unterstützung vieler Organisationen und Privatpersonen sowie einen entschiedenen und kreativen Protest für die konsequente Durchsetzung der Menschenrechte.
Als Teil des Aktionstages hat die gbs Saar (Hochschul- und Regionalgruppe Saar im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung) einen Demonstrationszug in der Saarbrücker Innenstadt angemeldet. Saarbrücken zeigt Solidarität — du wirst gebraucht!

Für mehr Infos:
http://www.gegen-todesstrafe.blogspot.de

V.i.S.d.P.:
Robert Spence, Lessingstr. 59, 66121 Saarbrücken. 
Tel. 0175 526 3506 






Hasenfest 2014 in Saarbrücken

Aufruf zum kollektiven Kirchenaustritt

Gründonnerstag, 17. April 2014, 13 bis 18 Uhr
Gustav-Regler-Platz am Rathaus Saarbrücken




Viele Menschen sind der Kirche, in die sie einst (ohne sich in dieser Sache wirklich entscheiden zu können) "hineingetauft" wurden, gründlich entfremdet und werden durch kirchliche Lehren nicht hinreichend repräsentiert. Dennoch bleiben sie häufig Mitglied der Kirche - weil sie etwa glauben, ihre Kirchensteuer werde zu einem bedeutendenTeil für soziale Zwecke verwendet.
Das ist aber leider ein Irrtum. Die Kosten von kirchlichen Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern etc. werden fast ausschließlich (von etwa 98% bis teilweise zu 100%!) aus öffentlichen (!) Steuermitteln finanziert. Also kann man, wenn man aus der Kirche austritt, mit nur der Hälfte des gesparten Geldes erheblich mehr Gutes tun, wenn man für einen gemeinnützigen Zweck seiner Wahl - einer Wahl die einem sonst von kirchlichen Institutionen abgenommen werden würde - spendet.
Setze gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Zeichen und mach mit bei unserer Aktion "Kirchenaustritt zum Hasenfest"!  

Bonus bei uns an der Saar: Vier Kirchenaustritte gibt es GRATIS sowie weitere attraktive Geschenke! 
Melde dich als Teilnehmer unter gbssaar<at>gmail.com und mit ein bisschen Glück finanzieren wir deinen Austritt. Am Gründonnerstag um 18 Uhr verlosen wir unter allen, die an diesem Tag ausgetreten sind, vier Gebührenrückerstattungen sowie viele weitere Geschenke.  

Neben dem finanziellen Aspekt gibt es auch ganz prinzipielle Gründe, aus der Kirche auszutreten! Ist es sinnvoll und überhaupt vertretbar, Mitglied einer Organisation zu sein, deren rigorose Glaubenssätze man nicht teilt? 
Die großen Kirchen sind Organisationen, die
weltweite anerkannte Menschenrechte, Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sowie die Gewährung allgemeiner Freiheitsrechte ablehnen
die wissenschaftliche und soziale Aufklärung verhindern (sowie teilweise die Aufklärung grausamer Straftaten, wie den vertuschten Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche)
Homosexuelle, Frauen, Anders- und Nichtgläubige teilweise aufs Übelste diskriminieren (siehe das kirchliche Arbeitsrecht)
das unhinterfragte Annehmen von Dogmen als Tugend (!) verkaufen.
unseren Kindern in ihren Einrichtugen die masochistischen Idee nahebringen, dass wir alle seit unserer Geburt sündig und verkommen sind,
mit einer unfassbar realitätsfernen Sexualmoral liebäugeln,
gegen das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung von Frauen aufhetzen


Gründonnerstag, 17. April 2014, 13-18 Uhr, Gustav-Regler-Platz am Rathaus Saarbrücken

Ein gültiger Personalausweis ist erforderlich. 
Einmalige Gebühr: 32 €  (Vier Leuten wird der Kirchenaustritt von uns bezahlt.)
Der Kirchenaustritt kann nur erklärt werden, wenn ihr in Saarbrücken euren Wohnsitz habt.
Es wird Zeit für den entscheidenden Schritt! Wir freuen uns auf euch, sind mit kleinen Gimmicks dabei und zeigen, dass es ein Leben NACH der Kirche gibt - So viele Menschen sind heute schon gott- und papstlos glücklich!

Veranstalter und V.i.S.d.P: gbs Saar: Die Regional- und Hochschulgruppe Saar im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung
Kontakt : Monika Müller, Tel. ++49 (0)6805 94082,  gbssaar<at>gmail.com oder monikamueller<at>interhost.de



Gottesbezüge in Gesetzen

Unsere Schwestergruppe in Koblenz bittet um Unterstützung für eine Petition, um den Gottesbezug in der Verfassung für Rheinland-Pfalz aowie im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland zu ändern.

Der Hauptpetent schreibt:

Gottesbezüge in Gesetzen stehen der weltanschaulichen Neutralität des Staates entgegen. Die Menschenrechte dürfen nicht unter Vorbehalt einer über ihnen stehenden, „göttlichen Gewalt" gelten. Der persönliche Glaube der Menschen, die unsere Verfassungen nach dem Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft formulierten, sollte Teil der Geschichts- und Politikwissenschaften sein, nicht jedoch Teil unseres aktuell gültigen Rechts. Demokratische Ordnungen können ihre Legitimation nicht an eine oder mehrere Religionen binden, da sie auch für alle Anders- oder Nichtgläubigen gelten müssen. So finden sich in den Verfassungen der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein, aus gutem Grunde, keine derartigen Gottesbezüge.

Die Petition kann man hier unterschreiben.

Bald ist wieder Hasenfest

Homosexualität und Islam (Vortrag in Trier)

Mina Ahadi, Gründungsmitglied und erste Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, hält um 18:00 Uhr am Donnerstag (23.1.2014) an der Universität Trier einen Vortrag zum Thema Homosexualität und Islam. Mehr Informationen hier.














Queer-Referat veranstaltet Themenwoche

rs\ Während sich die christlichen Parteien in Deutschland nach wie vor weigern, das Gleichheitsgebot unabhängig von der sexuellen Orientierung umzusetzen, geht es bei nicht-heterosexuellen Menschen in vielen anderen Ländern um die Freiheit oder sogar das Überleben. Vor wenigen Tagen wurde in Nigeria, nachdem Tage zuvor in Uganda Ähnliches geschehen war, die juristische Verfolgung nicht-heterosexueller Menschen und deren Verbündeter nochmals verschärft. Zudem beginnen in weniger als drei Wochen die Olympischen Winterspiele in Russland, wo unter dem Deckmantel des Kinderschutzes homosexuelle Menschen staatlich kriminalisiert und zunehmend brutalen Angriffen ausgesetzt werden. Die diesbezüglichen, im Vorfeld der Spiele von Wladimir Putin unternommenen Beschwichtigungsversuche erinnern leise an die Ankündigung der Nationalsozialisten, für die Dauer des Monats August im Jahr 1936 die Judenverfolgungen aussetzen zu wollen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Queer-Referat im AStA der Saar-Uni ab Montag (20.1.2014) unter dem Titel „Themenwoche: Zeitgeschichte“ eine Reihe interessanter Workshops, Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionen zur Geschichte der Homosexualität:


Montag — Queere Zeitreise
Workshop
Ort: Kunst und Kulturclub „Die Winzer“ (Martin-Luther-Straße 5)
Zeit: 18.15 Uhr
(Dauer: etwa dreieinhalb Stunden)
Voranmeldung bitte formlos an: queer (at) asta.uni-saarland.de

Mittwoch — „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“
Vorführung des Filmklassikers von Rosa von Praunheim (1971)
Ort: AStA Freiraum (Campus Center, Bushaltestelle Universität Campus)
Zeit: 19 Uhr

Donnerstag — „Raus aus den Klappen, rein in die Straßen!“
Vortrag mit Patsy l'Amour laLove
Ort: Veranstaltungsraum der Nauwieser Neunzehn (Nauwieserstraße 19)
Zeit: 19.30 Uhr

Freitag — „Homophobie in Russland von den Zaren bis Putin“
Vortrag und Diskussion mit Wanja Kilber
Ort: AStA Freiraum (Campus Center, Bushaltestelle Universität Campus)
Zeit: 15 Uhr

Mehr Informationen findet man hier.


KiKA verharmlost Zwangsbeschneidung von Minderjährigen

Trotz anhaltender Proteste beharrt der KinderKanal (KiKA) von ARD und ZDF auf der Ausstrahlung einer Sendung, in der die religiös motivierte Beschneidung von Minderjährigen verharmlost und sogar romantisiert werden soll. Die Sendung heißt „Tahsins Beschneidungsfest“ und wird von 13:30 bis 13:55 (Sendereihe „Schau in meine Welt!“) am 19.01.2014 gezeigt.

Allein schon die Inhaltsbeschreibung lässt bereits das Schlimmste ahnen:
Bald ist es so weit! Aufgeregt und voller Vorfreude blickt der elfjährige Tahsin auf das kommende Ereignis, das ihn und seinen kleinen Bruder Emir endlich zu Männern machen soll: Die Beschneidung.
„Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“, - freut sich Tahsin. Jeder muslimische Junge muss beschnitten werden, so verlangt es die religiöse Tradition. Häufig geschieht das im Alter von bis zu drei Jahren. Doch Tahsins Vater wollte, dass seine Söhne diesen Schritt im Leben bewusst miterleben. Und trotz aller Ängste vor dem Eingriff und vor allem vor der Betäubungsspritze, fiebert Tahsin diesem Tag entgegen.
Nach der Sendung gibt es ab 14 Uhr die Möglichkeit, in der mein!KiKA Community über den Inhalt der Sendung mit einer Religionswissenschaftlerin und einer KiKA-Redakteurin zu chatten; offensichtlich passten jedoch weder eine Kinderärztin noch eine Verfassungsrechtlerin ins vorgesehene Chat-Schema.

Vorhautamputationen an Minderjährigen ohne medizinischen Grund gelten zurecht als schwerer Verstoß gegen das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Zwar findet die in der KiKA-Sendung gezeigte Beschneidung in einer in der Türkei ansäßigen Roma-Gemeinde statt, jedoch sind Grundrechte niemals kulturell relativierbar. Manchmal kann es aber relativ lange dauern, bis solche Rechte nicht nur eindeutig formuliert, sondern auch richtig interpretiert und konsequent umgesetzt werden können.

Seit der Feststellung durch das Landgericht Köln im Jahr 2012, dass in Deutschland eine Beschneidung ohne medizinischen Grund eine strafbare Körperverletzung darstellt, ist leider nicht viel passiert. Ein von der ehemaligen Justizministerin schnell zusammengeschustertes Gesetz mit dem Zweck, religiös motivierte Beschneidungen (… wohlgemerkt: nur an Jungen ...) explizit zuzulassen, wird in absehbarer Zeit mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlicht vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Statt die bis dahin noch verbleibende Zeit zu nutzen, um einen ernsthaften Dialog mit den beiden betroffenen Religionsgemeinschaften (Juden und Muslimen) zu beginnen, versucht der deutsche Staat einfach dem Problem aus dem Weg zu gehen.

Die von den Religionsgemeinschaften aufgetischten Argumente für die religiös motivierte (Zwangs-) Beschneidung von Jungen lassen sich auf lediglich drei sehr schwache reduzieren:
„Ist doch eine Bagatelle; haben wir doch schon immer gemacht; wer uns kritisiert, ist ein Rassist“. 
Das ist die traurige Ausgangsposition von einer der beiden Seiten in einer gesellschaftlichen Debatte, die dringend geführt werden muss. Diese Debatte wird keineswegs einfach sein, weil es sich dabei um ein religiöses Symbol handelt, um die Verbindung also zwischern äußerer Form (Beschneidung) und innerer Bedeutung (Zugehörigkeit) eines Rituals. Auf der Ebene der inneren Bedeutung angesiedelt ist das Recht der Eltern auf freie Ausübung ihrer eigenen Religion; auf der Ebene der äußeren Form liegt das entgegengesetzte Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Um wieder mit dem moralischen Zeitgeist konform zu sein, müssen die Religionsgemeinschaften eine andere äußere Form für ihre Zugehörigkeitsrituale erfinden. Dies wird sie aber Zeit und Mühe kosten.

Die Aufgabe des Staates und daher auch der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sollte bei dieser Angelegenheit darin bestehen, Aufklärung zu betreiben. Der KiKA hat sich jedoch für Verharmlosung und daher letztendlich für Verklärung entschieden.  Und das auf Kosten der Gebührenzahler.

Wer seine Einwände direkt an den KiKA kommunizieren möchte, kann dies hier tun.

Auch ein Blick auf die Website des Vereins „intaktiv e.V.“ könnte sich lohnen. /rs









Hasenfest 2013 in Saarbrücken!

Viele Menschen sind der Kirche, in die sie einst zumeist ohne ihr Zutun "hineingetauft" wurden, gründlich entfremdet und nehmen am kirchlichen Leben nicht teil. Dennoch bleiben sie häufig Mitglied der Kirche - sehr viele, weil sie glauben, ihre Kirchensteuer werde zu einem bedeutenden Teil für soziale Zwecke verwendet.
Dies ist ein Irrtum. Die Kosten von kirchlichen Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern etc. werden fast ganz aus öffentlichen Steuermitteln finanziert. Man kann also erheblich mehr Gutes tun, wenn man aus der Kirche austritt und einen Teil des gesparten Geldes für einen gemeinnützigen Zweck seiner Wahl spendet.
Setze gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Zeichen und mach mit bei der bundesweiten Aktion "Kirchenaustritt zum Hasenfest"!  



Bonus bei uns an der Saar: Einen Kirchenaustritt gibt's GRATIS!
Melde dich als Teilnehmer unter gbssaar@web.de und mit ein bisschen Glück finanzieren wir deinen Austritt. An Gründonnerstag um 18 Uhr verlosen wir unter allen, die an diesem Tag ausgetreten sind, eine Gebührenrückerstattung.  

Neben dem finanziellen Aspekt gibt es auch ganz prinzipielle Gründe, aus der Kirche auszutreten! Ist es sinnvoll und überhaupt vertretbar, Mitglied einer Organisation zu sein, deren rigorosen Glaubenssätze man nicht teilt?
Kirchen sind Organisationen, die z.B.
• weltweite anerkannte Menschenrechte, Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sowie die Gewährung allgemeiner Freiheitsrechte ablehnen
• die Aufklärung verhindern (auch von Straftaten, siehe Missbrauchsfälle)
• Homosexuelle, Frauen und Andersgläubige erheblich diskriminieren (z.B. im kirchlichen Arbeitsrecht)…

Gründonnerstag, 28. März 2013, 15-18 Uhr

Gustav-Regler-Platz am Rathaus Saarbrücken

Ein gültiger Personalausweis ist erforderlich.
Einmalige Gebühr: 32 €
Der Kirchenaustritt kann nur erklärt werden, wenn ihr in Saarbrücken euren Wohnsitz habt.

Veranstalter: GBS Saar
Kontakt: gbssaar@web.de
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Laizistische Sozis -- Forderungen


RS\  Deutschland ist (leider) noch nicht Frankreich --- zumindest was die Trennung von Staat und Kirche angeht. Aber es gibt doch hier und da ein Hoffnungsschimmer.

Die Laizistischen Sozis haben klare politische Ziele formuliert:


An dieser Stelle einen solidarischen Gruß an alle laizistisch gesinnten (Zeit)-Genossinnen und Genossen!







GerDiA-Aktionstag am 8.9.2012

Am 8. September findet der bundesweite Aktionstag gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) statt.

Unsere KollegInnen von der GBS-Hochschulgruppe in Trier haben einen Informationsstand am Trierer Hauptmarkt angekündigt.

Weitere Informationen auf der Webseite der

Evolutionären Humanisten Trier